Theaterstück „Achtung“ regt Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an

Bad Wurzach – Im Dezember gastierte die Theatergruppe Q-Rage mit ihrem Stück „Achtung“ an der Werkrealschule Bad Wurzach.
Eingeladen wurde die Theatergruppe von der Schulsozialarbeit der WRS Bad Wurzach, die mit dieser Veranstaltung ein wichtiges präventives
Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 ermöglichte.

Im Mittelpunkt des Theaterstücks standen exemplarisch dargestellte Radikalisierungsverläufe junger Menschen.
Dabei beleuchtete die Inszenierung zwei unterschiedliche extremistische Bereiche: Rechtsextremismus und Salafismus.
Anschaulich wurde von den beiden Schauspielern Marlies Bestehorn und Stefan gezeigt, warum Jugendliche insbesondere in bestimmten Lebensphasen anfällig für extremistische Ideologien und Gruppierungen sein können.
Das Stück machte deutlich, wie gezielt auf die Bedürfnisse junger Menschen – etwa nach Zugehörigkeit, Anerkennung oder Orientierung – eingegangen wird und wie diese von sogenannten „Mentoren“ instrumentalisiert und ausgenutzt werden können.

Ein besonderes Merkmal der Aufführung war die interaktive Gestaltung: An zentralen Stellen wurde das Bühnengeschehen bewusst durch Moderationsphasen unterbrochen. In diesen Momenten wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv in das Geschehen einbezogen und zur Reflexion angeregt. Gemeinsam mit dem Publikum wurden Motive der Figuren, kritische Wendepunkte sowie mögliche Handlungsalternativen diskutiert. Die passenden Videoeinspielungen zu einzelnen Szenen wurden souverän vom Techniker Armin Borrmann eingespielt.

Im Anschluss an die Aufführung fand eine Nachbereitung mit den Klassen 8 bis 10 statt. In Gesprächsrunden, begleitet von der Schulsozialarbeit und dem freiberuflichen Referenten und Psychologen Paul Marx, der im Auftrag des Instituts inside.out arbeitet, 
konnten die Jugendlichen ihre Eindrücke vertiefen, Fragen stellen und Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswelt herstellen. Ziel war es, Handlungssicherheit zu stärken, extremistische Strategien zu erkennen und die eigene Haltung zu reflektieren.

Die Werkrealschule Bad Wurzach zog ein durchweg positives Fazit. Das Theaterprojekt leistete einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit, förderte politische Bildung und sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler nachhaltig für die Gefahren extremistischer Radikalisierung.

Text: Andreas Gräber

Bilder:  freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Uli Gresser Bildschirmzeitung Bad Wurzach

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